Berlinale 2026 (2): Berlinale Classics: Geheimnisse einer Seele – Yongbom Lee

Beim Fokus auf den aktuellen Wettbewerb und Star & Sternchen könnte man glatt vergessen, dass die Berlinale in der Classics-Sektion auch restaurierte Stummfilmklassiker wiederentdeckt: In diesem Jahr spielte das Ensemble Broken Frames Syndicate die neukomponierte Musik von Yongbom Lee zu Papsts Geheimnisse einer Seele von 1926. Ein interessantes audiovisuelles Experiment, das mitunter aber den Film aus den Augen verliert.

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Train Dreams – Bryce Dessner: “Zugfahrt zweiter Klasse”

Mit gleich vier Oscar-Nominierungen im Rücken – darunter als Bester Film – gilt Clint Bentleys Train Dreams als eines der großen Netflix-Highlights des Jahres. Bryce Dessners feinfühlige Filmmusik weiß in Teilen zwar zu gefallen, bleibt aber hinter der epischen Bildgewalt zurück. Erst in der ebenfalls für den Oscar nominierten Schlussballade von Nick Cave findet sie zu wahrer emotionaler Tiefe. Für den Film kommt dies aber vielleicht zu spät.

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IFMCA gibt Nominierungen für die 22. jährlichen Awards bekannt

Die International Film Music Critics Association (IFMCA) hat ihre Nominierungen für herausragende Leistungen in der Filmmusik des Jahres 2025 für die 22. jährlichen IFMCA Awards bekannt gegeben. Der Komponist Alexandre Desplat führt das diesjährige Feld mit sechs Nominierungen an, gefolgt von Michael Giacchino mit fünf und Simon Franglen mit vier Nominierungen.

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Avatar – Fire & Ash – Simon Franglen: “Verwässertes Pandora”

Viel Feuer, wenig frischer Wind: Trotz beeindruckender neuer Stämme und gewaltiger Action-Tableaus stellt sich nach dem dritten Teil der Avatar-Saga die dringende Frage, ob das erfolgreichste Franchise der Welt seinen kreativen Zenit nicht längst überschritten hat.
Das gilt auch für die unterhaltsame Filmmusik von Simon Franglen, die vom oberflächlichen audiovisuellen Spektakel an ihre Grenzen gebracht wird.

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